Aufnahmekriterien
lmaa.space ist kein Produktvergleich und kein Marktplatz, sondern ein kuratiertes Verzeichnis eigenständiger (Online-)Shops. Wir wählen bewusst aus, was hier erscheint.
Was wir suchen
Uns interessieren Läden, die man nicht auf den ersten Blick findet: kleine und mittlere Betriebe, Indie-Labels, Manufakturen, Handwerksbetriebe und Direktvermarkter. Ausdrücklich willkommen sind Landwirtinnen, Winzer, Bierbrauer, Mühlen und andere Produzentinnen und Produzenten, die ihre Waren selbst online vertreiben. Auch politisch engagierte und links-alternative Läden sowie kleine und große öffentliche Bibliotheken gehören genau hierher.
Jeder aufgenommene Shop braucht einen eigenständigen Online-Auftritt mit Verkauf mindestens in einem Land innerhalb von Europa. Das Angebot muss nicht zwingend auf Deutsch verfügbar sein. Filialen sind ein Zeichen von Wachstum, was grundsätzlich nichts Schlechtes ist. Aber diese sollten sich innerhalb von Europa befinden. Ist dies gegeben, steht einer Aufnahme nichts im Weg. Ob ein Betrieb mit drei oder dreißig Standorten arbeitet, spielt keine Rolle, solange es sich nicht um einen Konzern, ein Franchisesystem oder eine kapitalmarktgetriebene Kette handelt.
Ebenfalls willkommen sind gemeinschaftsorientierte Plattformen, die kleinen Produzenten, Maker-Projekten oder Hobby-Entwicklern eine Verkaufsinfrastruktur bereitstellen und ihnen so den Zugang zu Kundinnen und Kunden ermöglichen, den sie aus eigener Kraft nicht aufbauen könnten. Voraussetzung ist, dass sich die Plattform primär an unabhängige Kleinproduzenten richtet, selbst kein börsennotiertes Unternehmen ist, nicht von Beteiligungsgesellschaften oder Venture-Capital-Investoren geführt wird und kein werbefinanziertes Geschäftsmodell verfolgt oder Nutzerdaten verkauft.
Darüber hinaus können auch gemeinnützige, ehrenamtlich betriebene oder zivilgesellschaftliche Webprojekte aufgenommen werden, sofern sie einen direkten thematischen Bezug zu den Zielen von lmaa.space aufweisen. Dazu zählen insbesondere Verzeichnisse, Kartenportale oder Informationsplattformen, die die Sichtbarkeit von Direktvermarktern, lokalen Produzenten oder unabhängigen Händlern fördern. Diese Projekte müssen keine eigenen Produkte verkaufen oder Versand anbieten, sollten aber einen erkennbaren Mehrwert für die Nutzerinnen und Nutzer des Verzeichnisses bieten.
Was nicht aufgenommen wird
Großkonzerne, internationale Konzernmarken und Handelsplattformen werden nicht aufgenommen. Als Großkonzern gelten börsennotierte Unternehmen, Betriebe unter Führung von Beteiligungsgesellschaften oder Venture-Capital-Investoren sowie internationale Franchiseketten. Dazu zählen ausdrücklich Marktplätze wie Amazon, eBay, Etsy, Vinted oder Zalando sowie Shops, die ihre Produkte ausschließlich als Drittanbieter über solche Plattformen vertreiben. Ebenfalls ausgeschlossen sind reine Dropshipping-Betriebe ohne eigene Wertschöpfung sowie Unternehmen mit einer deutlich internationalen und auch außerhalb Europas etablierten Filialstruktur sowie klassische Kaufhäuser. Inhabergeführte Betriebe, die über die Jahre organisch gewachsen sind, fallen nicht darunter, auch wenn sie mehrere Standorte betreiben.
Shops werden außerdem nicht aufgenommen, wenn sie erkennbar dem rechtsextremistischen Spektrum zuzuordnen sind. Das umfasst Läden, die szenetypische Kleidung oder rechtsradikale Devotionalien vertreiben, sowie Betriebe, deren Inhaberinnen oder Geschäftsführung durch öffentliche Äußerungen, Parteispenden oder andere Aktivitäten dem rechten Milieu zuzuordnen sind. Buchläden und Verlage mit einem klar menschenverachtenden, rechtsextremen, frauenfeindlichen oder queerfeindlichen Sortimentsschwerpunkt werden ebenfalls nicht aufgenommen.
Reine Affiliate-Portale ohne eigenes Produktangebot erfüllen unsere Kriterien grundsätzlich nicht.
Entscheidung und Kuratierung
Alle Einreichungen werden manuell geprüft. Die Entscheidung liegt beim Betreiber, ist nicht anfechtbar, und ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.